
Das Wohngebäude wurde mit den meist genutzten Aufenthaltsräumen zur Seite geöffnet. Die großen Fensterflächen zur Südseite stellen somit in den Wohnbereichen der Höchsten Soll-Temperaturen mehr Sonnenwärme zur Verfügung als diese durch Transmission in der Heizperiode verlieren. Hierdurch werden die Passivhausfenster nicht nur zur Belichtung und Außenbeziehung genutzt sondern dienen auch zur Deckung des Heizwärmebedarfs als vollwertiger Sonnenkollektor. Eine größere Öffnung zur energetisch ungünstigeren Nordwestseite wurde dennoch als „Passepartout-Panoramafenster“ zwecks Landschaftsverträumter Blickbeziehung in die bayrische Rhön als Entwurfskonzept zugelassen.
Andreas Miller, Energieberater, GIH-Mitglied